Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

Unter „Rheuma“ werden im weiteren Sinne alle Erkrankungen mit Beschwerden am Bewegungsapparat bezeichnet. Betroffen sind in Deutschland Millionen von Menschen. Hierunter fallen u.a. auch die Patienten mit degenerativen Erkrankungen der Gelenke (Arthrose).

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen im engeren Sinn sind gekennzeichnet durch eine chronische Entzündung, die durch das eigene Abwehrsystem (Immunsystem) generiert und unterhalten wird. Dabei reagiert das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen (z. B. gegen Gelenke bzw. bestimmte Strukturen im Gelenk, wie bei der Rheumatoiden Arthritis) bzw. „überreagiert“ auf externe Stimuli (z. B. Bakterien) aufgrund einer Immunfehlsteuerung. Man bezeichnet viele dieser Erkrankungen deshalb auch als „Autoimmunerkrankungen“ (= der Körper gegen sich selbst).

Zu diesen entzündlichen Erkrankungen zählen vor allem folgende Erkrankungen: